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    <title>THE SYSOUT : Rubrik:Gesellschaft</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>techomatic</dc:publisher>
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    <dc:date>2009-12-05T21:02:46Z</dc:date>
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    <title>THE SYSOUT</title>
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  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/6037365/">
    <title>Absolute Empfehlung</title>
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    <description>Ich möchte euch zwei Sendungen an Herz legen, die bei mir für Erhellung und Erinnerung kombiniert mit Gänsehaut gesorgt haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum einen das Radiofeature &quot;&lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/1058596/&quot;&gt;Wo sind wir bloß hingekommen?&lt;/a&gt;&quot; von Elke Kimmel und Marcus Heumann, welches Original Tonmitschnitte des MfS aus der Zeit der Wende zur Aufführung bringt, die die gesellschaftlichen Umwälzungen aus einer interessanten Perspektive aufzuzeigen vermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen den Dokumentarfilm &quot;&lt;a href=&quot;http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=2921986,scheduleId=2896752.html&quot;&gt;Material&lt;/a&gt;&quot; von Thomas Heise, der mit seinen weitgehend unkommentierten Aufnahmen ein starkes Bild der Turbolenzen der Zeit um/nach &apos;89 aufzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Produktionen können noch wenige Tage online angeschaut werden und ich kann sie nur absolut empfehlen.</description>
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    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
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    <dc:date>2009-11-11T00:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/6011567/">
    <title>Schwarzgeld-Schäuble</title>
    <link>http://sysout.twoday.net/stories/6011567/</link>
    <description>&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/XaWE8K2nRVs&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/XaWE8K2nRVs&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowScriptAccess=&quot;always&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
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    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
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    <dc:date>2009-10-26T13:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/5971076/">
    <title>Das FR-Experiment Faschismus-Skala</title>
    <link>http://sysout.twoday.net/stories/5971076/</link>
    <description>Einen hab ich ja noch zur LiNKEn. Sozusagen als Nachtrag zu meinem &lt;a href=&quot;http://sysout.twoday.net/stories/5961220/&quot;&gt;initiativen letzten Beitrag&lt;/a&gt;. Diesmal geht es konkret um die Wähler dieser Partei. Die Frankfurter Rundschau hat vor einigen Tagen ihre freundliche Leserschaft (»lauter gute Menschen«) gemeinsam mit dem honorigem Frankfurter Institut für Sozialforschung &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/top_news/1970565_Experiment-Faschismus-Skala-Lauter-gute-Menschen.html&quot;&gt;getestet&lt;/a&gt;. Im Test ging es darum, herauszufinden, wie weit unter den Lesern Persönlichkeitsstrukturen verbreitet sind, die besonders anfällig für antidemokratisches Handeln machen. Und das findet sich im Resultat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Betrachten wir die Ergebnisse etwas. Und zwar in Korrelation zu den Parteipräferenzen. Die Linke schneidet hier durch die Bank am besten ab. Sie hat bei allen Indikatoren die schwächsten Werte. Deren Wähler sind weder autoritär unterwürfig noch autoritär aggressiv. Auch zum Zynismus neigen sie weniger als alle anderen. Man kann das beiseite schieben und die Ansicht pflegen, sie seien zynisch genug, ihren Zynismus zu verstecken. Man kann aber auch auf den Gedanken kommen, dass es der Partei gelungen ist, ihr antidemokratisches Stammpublikum gegen eines auszutauschen, mit dem ein Staat wie die DDR auf keinen Fall zu machen gewesen wäre.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Auch über die CDU- und FDP-Wähler findet sich etwas:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Wer sein Kreuz bei CDU und FDP macht, der hat den Mittelwert bei den Themen &quot;generalisierende Feindseligkeit, Verleumdung des Menschlichen&quot; überschritten. [...] [&lt;i&gt;CDU- und FDP-Wähler&lt;/i&gt;] haben fast immer annähernd gleich hohe Ausschläge. Nur beim Thema autoritäre Unterwürfigkeit, da sind die CDU-Anhänger doch deutlich mehr dabei als die der FDP.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Na wer hätte das gedacht!</description>
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    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
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    <dc:date>2009-10-01T21:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/5961220/">
    <title>100 Blogs für die LiNKE</title>
    <link>http://sysout.twoday.net/stories/5961220/</link>
    <description>&lt;br /&gt;
Nun, was sein muss, muss sein. Hier also meine Empfehlung zur morgigen Wahl unserer Vertreter ins Parlament.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://100blogsfuerdielinke.wordpress.com/2009/09/25/warum-diese-initiative/&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://100blogsfuerdielinke.files.wordpress.com/2009/09/100blogs_02.gif&quot; alt=&quot;100 Blogs für die LiNKE&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Wer meint, eine deutsche Armee darf &lt;b&gt;keine Angriffskriege&lt;/b&gt; mittragen, sollte am Sonntag die LiNKE wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer &lt;b&gt;mehr Basisdemokratie&lt;/b&gt; sinnvoll findet, sollte am Sonntag die LiNKE wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer &lt;b&gt;Vorratsdatenspeicherung und Netzsperren unzumutbar&lt;/b&gt; findet, sollte am Sonntag die LiNKE wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer erkannt hat, dass die &lt;b&gt;Agenta 2010&lt;/b&gt; über HartzIV staatlich subventionierte &lt;b&gt;Lohndrückerei&lt;/b&gt; auf dem &quot;freien&quot; Arbeitsmarkt ist, sollte am Sonntag die LiNKE wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die &quot;&lt;b&gt;Bankenrettung&lt;/b&gt;&quot; als eine schlecht versteckte, doch um so &lt;b&gt;dreistere Lösegeldzahlung&lt;/b&gt; an eine Führungselite begreift, der sollte die LiNKE wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so muss man morgen wohl die LiNKE wählen, auch wenn man vielleicht so &lt;a href=&quot;http://ad-sinistram.blogspot.com/2009/09/bekenntnis-zum-sonntag.html&quot;&gt;seine Zweifel&lt;/a&gt; hat.</description>
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    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
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    <dc:date>2009-09-25T23:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/5913902/">
    <title>Nachtrag Landtagswahl Thüringen</title>
    <link>http://sysout.twoday.net/stories/5913902/</link>
    <description>Obwohl es noch immer im Dunklen liegt, wo die SPD ihre seit Jahren ungebrochene Motivation zur Autodeterminierung hernimmt, bin ich davon fest überzeugt, dass die SPD auch nach der Landtagswahl in Thüringen wohl alles daran setzen wird, sich selbst überflüssig zu machen. Die SPD wird einen weiteren Schritt Richtung Selbstvernichtung gehen und in einer Schwarz-Roten Koalition unter einer starken Dominanz der CDU in Thüringen mitregieren. Vielleicht sogar unter Führung des ausgebrannten Althaus. &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/politik/deutschland/spd-cdu-in-thueringen-matschie-und-althaus-fuehren-ab-freitag-sondierungsgespraeche_aid_431470.html&quot;&gt;Derzeit spricht jedenfalls alles dafür&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Der anmaßende Matschie wird den Weisungen seiner SPD-Oberen sicher folgen und dieses für seine Partei verhängnisvolle Bündnis eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie surrealistisch ein schwarz-roter Gang in Thüringen aus der Perspektive der verbliebenen SPD-Restwählerschaft aussehen muss wird klar, wenn man sich nochmals vor Augen führt, wie sehr sich die SPD in Thüringen gemüht hat, ihr &quot;soziales&quot; Programm im Wahlkampf klar vom wirtschaftsliberalen &quot;Alles ist gut&quot;-Einerlei der CDU abzugrenzen. Doch auch diesmal wird dem SPD-Wähler vor Augen geführt, was mit all den schönen sozialen Wahlversprechen nach der Wahl passiert. Und dafür, dass diese Versprechen nicht einfach dem Vergessen anheim fallen, wird &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/%5Cherr-matschie-steht-im-abseits%5C/&quot;&gt;Ramelow von der Oppositionsbank aus&lt;/a&gt; schon sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen kleinen Vorausblick auf die Konsequenzen eines schwarz-roten Machtbündnisses für die SPD kann man sich auch verschaffen, wenn man diese Grafik genauer beschaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://bit.ly/DLIpu&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://bit.ly/DLIpu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der CDU/SPD-Koalition 94-99 konnte die CDU Ihre Wählerschaft also um 20 % vergrößern, während die SPD nach diesem Pakt auf fast 30 % ihrer Wähler verzichten musste. Dabei ist zusätzlich zu beachten, dass 1999 der SPD-Bundeskanzler Schröder praktisch noch frisch und unverbraucht an der Spitze der rot-grünen Bundesregierung stand. Von der Bundesebene kamen damals also sogar eher positive Impulse für die SPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch diesmal ist davon auszugehen, dass die SPD bei diesem Spiel nur verliert. Zur nächsten Landtagswahl wird auf Bundesebene wohl ohne SPD regiert. Sollte diese Konstellation ihre Arbeit in den Augen der Wähler 2014 gut gemacht haben, wird die SPD verlieren. Sollte der Wähler zu diesem Zeitpunkt liberal-konservativer Politik wenig geneigt sein, wird das auch den Koalitionspartner in Thüringen treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wissen sicher auch die Grünen. Und die wollen dann natürlich möglichst viele Ex-SPD-Wähler abgreifen. Sicher machen sich die Grünen auch deshalb &lt;a href=&quot;http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE57T06620090830&quot;&gt;im Rahmen ihrer Möglichkeiten&lt;/a&gt; für eine schwarz-rote Koalition stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, welchen erbärmlichen Start die SPD bei der ersten Landtagswahl nach &apos;89 in Thüringen hatte und dass dieses Wahlergebnis fast 20 Jahre später in den &quot;Zeiten der schlimmsten Wirtschaftskrise&quot; noch unterboten wurde, kann man dieser Partei eigentlich nur noch einen möglichst schnellen Abgang wünschen und hoffen, dass der heute noch verbliebene Wählerrest die richtigen Konsequenzen zieht und 2014 für die LINKE stimmt. Oder von mir aus auch für die Piraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://feynsinn.org/?p=1376&quot;&gt;Schwachsinn Per Dekret&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.spiegelfechter.com/wordpress/742/in-der-matschielanti-falle&quot;&gt;In der Matschielanti-Falle&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
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    <dc:date>2009-08-31T22:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/5906698/">
    <title>Clip für die Piraten</title>
    <link>http://sysout.twoday.net/stories/5906698/</link>
    <description>Auch wenn es letztlich vielleicht nicht so gemeint war, aber endlich hat mal jemand einen Clip gedreht, der den Piraten mal vor Augen führt, wie die gut gemeinten Viralspots der Piraten wahrscheinlich bei der hirntoten und ferngesteuerten Bildleserschaft ankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/hJvPR99O7h0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/hJvPR99O7h0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;fmt=18&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowScriptAccess=&quot;always&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
via &lt;a href=&quot;http://www.malte-welding.com/2009/08/25/piraten-spoof/&quot;&gt;Malte&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2009-08-27T19:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/5906660/">
    <title>Kontradiktorische Slogans bei der LINKEn</title>
    <link>http://sysout.twoday.net/stories/5906660/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://die-linke.de/&quot;&gt;DIE LINKE&lt;/a&gt; nutzt die Wahlkampfzeit um zu dokumentieren, dass auch Sie mit der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hinterfotzig&quot;&gt;Hinterfotzigkeit&lt;/a&gt; der &quot;großen&quot; Parteien durchaus mithalten kann. So hat sich auch DIE LINKE offensichtlich gemüht, perfide Aussagen zu finden, um dem Wähler letztendlich Alles versprechen können. Investigativ gewonnene Hintergrundinformationen dazu gibt es beim &lt;a href=&quot;http://www.schockwellenreiter.de/blog/2009/08/25/der-linke-ausweg-aus-der-finanzkrise/&quot;&gt;Schockwellenreiter&lt;/a&gt; ..</description>
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    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
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    <dc:date>2009-08-27T19:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/5889369/">
    <title>SPD-Wahlplakate</title>
    <link>http://sysout.twoday.net/stories/5889369/</link>
    <description>Die SPD hat für ihre Wahlplakate ja eine &quot;Hausschrift&quot;. Die Hausschrift ist eine extra angefertigte Schriftart, die im Corporate Design der Organisation regelmäßig eingesetzt wird. Zum Beispiel auch auf den Wahlplakaten. Wenngleich die SPD glück- und profillos Politik betreibt, so hat sie doch bei der Wahl der Hausschrift erstaunlich treffend gewählt: Der Name der Schriftart ist &quot;TheSans&quot; und heißt übersetzt praktisch &quot;Die Ohne&quot;. Das passt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Analyse der Wahlplakate der einzelnen Parteien gibt es bei &lt;a href=&quot;http://www.homopoliticus.de/2009/08/14/wahlplakate-2009/&quot;&gt;HomoPoliticus&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
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    <dc:date>2009-08-20T10:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/5878318/">
    <title>CDU-Wahlplakatremix 09</title>
    <link>http://sysout.twoday.net/stories/5878318/</link>
    <description>Mein Favorit aus den derzeitigen &quot;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/41336872@N02/&quot;&gt;Einsendungen&lt;/a&gt;&quot; zum aktuellen &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2009/der-schaeuble-plakat-remix-wettbewerb/&quot;&gt;CDU-Wahlkampfplakate-Remixwettbewerb&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/41336872@N02/3817715280/&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Yes We Scan CDU Wahlkampfplakat Remix 09&quot; height=&quot;301&quot; alt=&quot;Yes We Scan CDU Wahlkampfplakat Remix 09&quot; width=&quot;425&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/sysout/images/Yes_We_Scan_CDU_Wahlkampf-jpg.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
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    <dc:date>2009-08-14T19:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/5785908/">
    <title>Der König ist tot, es lebe der König!</title>
    <link>http://sysout.twoday.net/stories/5785908/</link>
    <description>Der Typ, der das erfolgreichste Musik-Album aller Zeiten auf dem Gewissen hat, ist tot:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/kultur/michaeljackson104.html&quot;&gt;http://www.tagesschau.de/kultur/michaeljackson104.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Jackson konnte einem schon recht leid tun. Seine Karriere bekann im zarten Kindesalter und sein ganzes Leben schien dieser Mensch komplexbeladen für die unterhaltungsgierige Öffentlichkeit zu leben. Auch wenn dem &quot;King of Pop&quot; die letzten Jahre wenig positive Aufmerksamkeit zukam, bin ich mir sicher, dass er als ein großes Original in die Geschichte der Unterhaltungsindustrie eingehen wird.</description>
    <dc:creator>techomatic</dc:creator>
    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
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    <dc:date>2009-06-25T23:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/5728328/">
    <title>Die geliebte Bundesregierung</title>
    <link>http://sysout.twoday.net/stories/5728328/</link>
    <description>Klar, auch ich liebe unsere herrliche und allseits geachtete &lt;a href=&quot;http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/&quot;&gt;&lt;b&gt;Bundesregierung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; und ich bitte an dieser Stelle alle Besucher das &lt;a href=&quot;http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/regierungspolitik.html&quot;&gt;großartige Programm&lt;/a&gt; unserer geliebten &lt;a href=&quot;http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/zensurministerin/index.html&quot;&gt;Ministerinnen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/terrorminister/index.html&quot;&gt;Minister&lt;/a&gt; genauestens zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align:center;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Aktuelle Informationen zur Bundesregierung&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;Aktuelle Informationen zur Bundesregierung&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/sysout/images/informationen_bundesregierung.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Achtung Blogbetreiber: Für Publizisten ist es eine geradezu patriotische Pflicht die eigenen Besucher auf die großartigen Leistungen unserer geliebten Führungselite hinzuweisen. Also verlinke auch du auf die &lt;a href=&quot;http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/erster_bei_google.html&quot;&gt;Informationsangebote der  Bundesregierung&lt;/a&gt; !</description>
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    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/5449782/">
    <title>Grüße &quot;entboten&quot;!</title>
    <link>http://sysout.twoday.net/stories/5449782/</link>
    <description>Die &quot;linke Wochenzeitung Jungle World&quot; brachte heute &lt;a href=&quot;http://jungle-world.com/artikel/2009/03/32454.html&quot; target=&quot;_out&quot;&gt;einen einseitig gefärbten Artikel&lt;/a&gt;, dessen Lektüre mich trotz aller enthaltenen Polemik erheitern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei der TAZ-Konkurrenz gnadenlos das &lt;a href=&quot;http://www.bruehlmeier.info/sprachfeminismus.htm&quot; target=&quot;out&quot;&gt;Binnen-I-Neusprech&lt;/a&gt; gepflegt wird, greift der  Autor der Jungle World prima in die Altsprech-Jauchegrube des Nationalsozialismus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;In Berlin zogen etwa 7&#8201;000 überwiegend palästinensische Demonstranten durch den Stadtteil Mitte, Augenzeugen zufolge &lt;b&gt;entboten&lt;/b&gt; ungefähr 100 von ihnen gegen Ende des Aufzugs &lt;b&gt;den »Hitlergruß«&lt;/b&gt;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer &quot;im Krebsgang&quot; von Günter Grass gelesen hat, wird an dieser Stelle des ansonsten recht langweiligen Artikels sicher auch Schmunzeln müssen.</description>
    <dc:creator>techomatic</dc:creator>
    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 techomatic</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-16T10:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/5326096/">
    <title>Heilmann und die Wikipedia</title>
    <link>http://sysout.twoday.net/stories/5326096/</link>
    <description>Seit gestern (15.11.08) sind über die Adresse wikipedia.de nicht mehr die Seiten des populären Lexikon erreichbar, sondern nur noch eine Erklärung zu einer einstweiligen Verfügung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Ansicht der Seite wikipedia.de am 16.11.2008&quot; height=&quot;511&quot; alt=&quot;Ansicht der Seite wikipedia.de am 16.11.2008&quot; width=&quot;430&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/sysout/images/HeilmannWikipediaSperrung.gif&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der stasivergangenheitsbelastete Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann von der LINKEn hat diese erwirkt, da er sich Falschinformationen zu seiner Person in seinem Lemma gegenüber sah.&lt;br /&gt;
Sebastian Moleski, Vorstandsmitglied von Wikimedia e.V, meinte dazu laut SPON, dass sich Heilmann doch zunächst an die Administratoren des Lexikons hätte wenden sollen, statt sofort mit einer einstweiligen Verfügung zu kommen. Klar, dass hätte ganz sicher funktioniert! LOL&lt;br /&gt;
Man schaue sich doch einmal &lt;a target=&quot;out&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Lutz_Heilmann&quot;&gt;die zum Artikel gehörende Diskussionsseite&lt;/a&gt; an. Dort findet man ein herrliches Beispiel dafür, unter welchen Krämpfen bei Wikipedia &quot;Wissen zugänglich gemacht&quot; wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber jeder, der schon Erfahrungen mit der Mitarbeit an der Wikipedia gemacht hat, weiss ja:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Wikipedia is a huge silo of pop trivia, and perhaps the world&apos;s largest, most distributed bureaucracy - mostly manned by a casual staff of teenagers and the unemployed.&lt;/cite&gt;

&lt;h4&gt;Nachtrag&lt;/h4&gt;
&lt;a target=&quot;out&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Heilmann&quot;&gt;Der Artikel&lt;/a&gt; und die &lt;a  target=&quot;out&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Lutz_Heilmann&quot;&gt;zugehörige Diskussionsseite&lt;/a&gt; sind &lt;a target=&quot;out&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vandalismusmeldung/Archiv/2008/11/17#Diskussion:Lutz_Heilmann_.28erl..29&quot;&gt;mittlerweile (17.11.08) gesperrt&lt;/a&gt;. Aber nicht etwa &quot;öffentlich&quot; mit entsprechendem Hinweis auf den entsprechenden Seiten, sondern &quot;unsichtbar&quot; per IP-Range-Sperre über Alle. Jaja, die Wikipedia - der größte Kindergarten der Welt!</description>
    <dc:creator>techomatic</dc:creator>
    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 techomatic</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-16T21:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/5323286/">
    <title>Mondlandung oder Start zur ISS?</title>
    <link>http://sysout.twoday.net/stories/5323286/</link>
    <description>Während &lt;a href=&quot;http://english.aljazeera.net/news/asia/2008/11/2008111422257370413.html&quot;&gt;Al Jazeera&lt;/a&gt; über die erste Landung eines indischen Raumfahrzeuges auf dem Mond berichtet, gibt es auf &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/endeavour102.html&quot;&gt;Tagesschau.de&lt;/a&gt; Nachricht über den  erfolgreichen Start eines &quot;US-Shuttles&quot;.&lt;br /&gt;
Obwohl die US-Raumfahrttechnik in der Vergangenheit eher negativ aufgefallen ist: So hervorragend wie eine Mondlandung ist ein geglückter Start eines &quot;US-Shuttles&quot; ja nun wirklich nicht. Oder vielleicht doch?</description>
    <dc:creator>techomatic</dc:creator>
    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 techomatic</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-15T09:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://sysout.twoday.net/stories/5255289/">
    <title>An den Chefredakteur von DWDL.de</title>
    <link>http://sysout.twoday.net/stories/5255289/</link>
    <description>Gerade hab ich einen Leserbrief an die Redaktion des Medienmagazins DWDL.de geschrieben. Grund waren ein paar offene Fragen meinerseits zum Artikel &quot;&lt;a target=&quot;out&quot; href=&quot;http://www.dwdl.de/article/story_18098,00.html#&quot;&gt;Urteil ohne Kenntnis: Der Irrtum des Reich-Ranicki&lt;/a&gt;&quot;. Leider gibt es auf DWDL.de keine Möglichkeit einzelne Artikel zu kommentieren. Deshalb gibt es an dieser Stelle den Inhalt meines Anschreibens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Sehr geehrter Herr Thomas Lückerath,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank für Ihre Artikel zum Deutschen Fernsehpreis auf DWDL.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr letzter Artikel (&quot;Urteil ohne Kenntnis: Der Irrtum des Reich-Ranicki&quot;) wirft für mich allerdings mehr Fragen auf, als er versucht zu beantworten. Der Artikel enthält außerdem einige grobe Unwahrheiten.&lt;br /&gt;
Sie schreiben, dass Reich-Ranicki aus seiner Rede eine Pauschalkritik am deutschen Fernsehen macht. Das ist Interpretationssache; Trotz des Zeitdruckes und der Improvisation der Rede hat Reich-Ranicki - ganz routiniert - doch nicht vergessen auch positive Beispiele zu bringen (&quot;Wichtige Dinge auf Arte&quot;, &quot;3sat kein Blödsinn&quot;). Seine Kritik wurde an das versammelte Publikum gerichtet - eben genau die Leute, welche die vorher ausgezeichneten Inhalte zu verantworten hatten und die ihm über die Vergabe ihrer Auszeichnung in ihre Reihen aufnehmen wollten. Deshalb kann von einer Pauschalkritik keine Rede sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schreiben, dass es sicher &quot;nicht verkehrt gewesen&quot; wäre, eine handfeste Kritik am Deutschen Fernsehpreis zu üben. Was aber ist denn das Maximum dessen, was man in dieser konkreten Situation (oben auf der Bühne neben dem aufgescheuchten Gottschalk) tatsächlich bringen kann? Liegt Herr Reich-Ranicki da nicht schon nahe dran? Welcher deutsche Prominente hätte die notwendige Kritik denn Ihrer Meinung nach handfester bringen können? Welcher andere Prominente hat denn überhaupt Kritik geäußert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr gezogener Vergleich mit dem Buchhandel/Buchdruck ist so ungelenk, dass man sich Ausführungen dazu eigentlich sparen kann. Wenn man schon eine Parallele zur Literatur ziehen will, dann müsste man in diesem Falle schon eher einen Preis für Unterhaltungs- oder Trivialliteratur hernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre unbegründet in den Raum gestellte Unterstellung, Reich-Ranicki sei nicht medienkompetent genug um das Medium Fernsehen richtig einzuschätzen und der daraus gezogene Schluss, dass seine Kritik schon deshalb falsch ist, ist kontradiktorisch: Laut Ihrer  Aussage ist der Fernsehmoderator und Träger des Bayrischen Fernsehpreises nicht kompetent genug um das Fernsehen anständig zu nutzen (gute Inhalte von schlechten zu selektieren) - wie wird es unter dieser Voraussetzung dem &quot;normalen&quot; Zuschauer ergehen? Und was kann man daraus letztlich über die Gestaltungsqualität der über das Medium vermittelten Inhalte  ableiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin vertreten Sie offenbar die Meinung, dass die Qualität des Fernsehens gestiegen ist (&quot;Es [&apos;das Fernsehen&apos;] war nie so gut wie heute&quot;). Da stellt sich dem Leser natürlich zuerst die Frage, wie der Autor &quot;gut&quot; definiert. Ihren Erklärungen zur wachsenden Bandbreite (&quot;breitere Auswahl&quot;) und Reichweite (&quot;neben dem breiten Publikum&quot;) steht Ihre dazu im Widerspruch liegende Aussage &quot;auch wenn der Müll drumherum ebenso schnell wenn nicht sogar schneller wächst.&quot; gegenüber. Dieser Widerspruch bleibt ungeklärt: Vielleicht können Sie als Geschäftsführer und kompetenter Chefredakteur Ihres Medienmagazins einmal genauer definieren, was &quot;gut&quot; an der Entwicklung des deutschen Fernsehens ist. Bitte gehen Sie dabei auch auf den kulturerellen Feedbackeffekt ein, also dass es nicht nur eine kulturerell Beeinflussung des Rezipienten durch die Inhalte im Medium gibt, sondern selbstverständlich auch der Zuschauer mit seinem kulturellen &quot;Bedarf&quot; die Inhalte im Medium beeinflusst. Inwiefern dient unter diesem Gesichtspunkt beispielsweise die zunehmende Organisiation der Medien nach marktwirtschaftlichen Paradigmen dem von Ihnen definierten &quot;Guten&quot;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Denkanstoß: War die Literatur im vorletzten Jahrhundert - vor der Erfindung der Rotationspresse und der Medienindustrie - trotz geringerer Bandbreite und Reichweite in Ihrer Gesamtqualität, im besonderen Maße bzgl. Ihres kulturellen Einflusses besser oder schlechter als zum heutigen Zeitpunkt zu bezeichnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Sie abschließend fragen: Möchten Sie wirklich in einer Reihe mit den Verantwortlichen für &quot;Deutschland sucht den Superstar&quot; genannt werden? Ist es nicht für jeden halbwegs gebildeten Menschen eine Demütigung, wenn diese Leute ungestraft behaupten können, dass das eigene Lebenswerk in deren Sinne war?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Erwartung einer Stellungnahme verbleibe ich mit freundlichem Gruß,&lt;br /&gt;
S. Sorg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Ich werde neben dem Inhalt dieses Leserbriefes und auch Ihre Stellungnahme über mein Weblog (sysout.twoday.net) der Öffentlichkeit zugänglich machen. Falls Sie dem nicht zustimmen, bitte ich um eine entsprechene Mitteilung.&lt;/cite&gt;

&lt;h3&gt;Aktualisierung: Die Antwort&lt;/h3&gt;
Bereits vorgestern (am 14.10.08) erreichte mich das folgende Antwortschreiben von Herrn Lückerath:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Sehr geehrter Herr Sorg,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herzlichen Dank für den Leserbrief und die intensive Auseinandersetzung mit unserer Berichterstattung. Was kann es für einen Journalisten Schöneres geben? &quot;Wer in der Öffentlichkeit kegelt, muss damit rechnen, dass andere die Punkte zählen&quot;: So gesehen hab ich Ihre Meinung mit Interesse gelesen und würde dazu gerne folgendes antworten. Bitte nehmen Sie es mir nicht übel, wenn ich das stichpunktartig tue. Zu mehr bleibt mir nicht die Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Kritik von Reich-Ranicki war pauschal. Sie haben ihn auch falsch zitiert. Er beschwerte sich über 3sat. Seine Kritik richtete sich auch an all die ausgezeichneten Programme, also eben auch Beste Dokumentation oder Beste Reportage. Beste Serie oder Bestes Drehbuch. All das hat er in einem Satz abgewatscht - sehr pauschal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Statt Kritik an den Kategorien des Fernsehpreises zu üben (z.B. an der unsinnigen Kategorie &quot;Beste Reality&quot;), hat er einfach pauschal mal das gesamte Fernsehen kritisiert. Es geht doch nicht darum, wer noch Kritik hätte üben können. Es geht darum, wie konkret und berechtigt er sie üben kann. Reich-Ranicki hat über etwas gesprochen, von dem er ganz offensichtlich keine Ahnung hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der Vergleich mit der Literatur ist völlig korrekt. Niemand käme auf die Idee, allgemein die Literatur zu verteufeln. Reich-Ranicki tut dies mit dem Fernsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sie unterstellen meinen Ausführungen einen Widerspruch, den ich beim besten Willen nicht erkennen kann. Deswegen brauche ich da auch keinen Widerspruch erklären sondern empfehle eher, noch einmal darüber nachzudenken: Wir haben heute deutlich mehr gutes Programm als z.B. noch vor zehn Jahren. Wir haben deutlich mehr Sender, deutlich differenzierte Angebote. Dementsprechend wird man so viel gute Programme finden, wie noch nie. Aber es gibt auch wesentlich mehr Schwachsinn im deutschen Fernsehen. Man muss eben heutzutage Medienkompetenz beweisen, um sich herauszusuchen, was man will bzw. einem gefällt. Das ist übrigens eine Eigenschaft, die man in der Literatur schon immer haben musste: Wer das falsche Buch liest, ist selbst schuld. Es gibt heute mehrere hundert Fernsehsender. Davon sind mit Sicherheit 270 Programme völlig belanglos. Dennoch sind 30 herausragende Sender mehr als früher insgesamt nur 3 oder 5.  Es ist also ganz simpel und bedarf wahrlich keiner weiteren Erklärung mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihre Frage zum Zustand der Literatur im vorletzten Jahrhundert liegt so fern dessen, um was es geht, dass ich darauf nicht antworten werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sie unterstellen mir am Ende erneut, ich würde mich in eine Reihe mit den Verantwortlichen von &quot;Deutschland sucht den Superstar&quot; stellen wollen. Das habe ich nie gesagt, das habe ich nie nahe gelegt oder angedeutet: Wie Sie darauf kommen, ist für mich nicht nachzuvollziehen. Ich habe auch nicht gesagt, dass Reich-Ranicki den Preis hätte annehmen sollen. Er kann ihn ruhig ablehnen. Nur die Kritik hätte fachkundiger sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Letztendlich sprach jemand über das Fernsehen, der vom Fernsehen nur bedingt Ahnung hat. Das ist ja nicht schlimm, solange man sich kein Urteil anmaßt. Das hat sich Reich-Ranicki in einer sehr pauschalen Art und Weise herausgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe ich konnte einige Ihrer Fragen beantworten. Sie werden gesehen haben, dass wir in einigen Fragen entweder aneinander vorbei denken oder nicht auf einen grünen Zweig kommen werden. Dennoch herzlichen Dank für Ihre Fragen bzw. die Anregung sich nochmal mit dem  Thema auseinander zu setzen. ...&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sehr vorbildlich, dass die Antwort so schnell und recht ausführlich erfolgte. Doch trotz des erheblichen Umfangs der Darlegungen wird kaum auf meine Argumentation eingegangen. Es ist daher ein wenig bedauerlich, dass man dem vorletzten Satz um so mehr zustimmen muss.</description>
    <dc:creator>techomatic</dc:creator>
    <dc:subject>Gesellschaft</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 techomatic</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-14T14:30:00Z</dc:date>
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