Afghanistan
Derzeit stehen die Vorgänge in Afghanistan ja wieder verstärkt im Blickpunkt "unserer" Medien. Es wird ein Bild vermittelt, aus dem man leicht schließen könnte, die ISAF und OEF würden Aktion zeigen und vorankommen auf dem Weg zum erklärten Ziel. Die aktuelle Aktion wird "Offensive" genannt. In Anbetracht der vorangegangenen Gefängnisstürmung und Eroberung mehrerer Siedlungen durch die Taliban ist die Aktion der Alliierten ja wohl eher als Reaktion zu bezeichnen und deshalb wäre die sogenannte "Offensive" ja eigentlich viel treffender als "Gegenoffensive" zu bezeichnen. Da fragt man sich doch, was uns da so nebenläufig vermittelt werden soll ...
Eine eindrucksvolle Schilderung der Zustände im Süden Afghanistans - inklusive der Gründe für die Situation - gab der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehr-Verbandes, Oberst Bernhard Gertz vor kurzem in Deutschlandradio zu Protokoll. Wirklich lesenswert, das Interview.
Eine eindrucksvolle Schilderung der Zustände im Süden Afghanistans - inklusive der Gründe für die Situation - gab der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehr-Verbandes, Oberst Bernhard Gertz vor kurzem in Deutschlandradio zu Protokoll. Wirklich lesenswert, das Interview.
techomatic - 2008-06-21 19:44
Waffentests an der Bevölkerung
Vom Afghanischen Kommunikations- & Kulturzentrum in Berlin gibt es, gestützt auf zahlreiche Informationen der afghanischen Bevölkerung, eine ganz Schilderung der Lage in Afghanistan, die sowohl erheblich von der in der Milliardärspresse geschilderten Situation als auch von der von Oberst Gertz geschilderten Lage abweicht.
http://www.afghankultur.de/pdfs/AfghanistanWeb.pdf (etwa 12mb)
Im Prinzip läuft das unter anderem auf den Vorwurf hinaus, dass das Militär den Konflikt in Afghanistan selbst am laufen hält, weil die Rüstungsindustrie in Afghanistan ein ideales Gebiet für Waffentests mit menschlichen Versuchskaninchen hat.
Gruß
Ein Katzenfreund